Kriminologische Forschung
Das Institut für Kriminologische Forschung Baden-Württemberg (KriFoBW) ist eine Forschungsstelle, die in Kooperation mit dem Landespolizeipräsidium im Innenministerium an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg eingerichtet wurde. Kriminologische Forschung kann maßgeblich dazu beitragen, ein genaueres Bild der Sicherheitslage zu zeichnen, etwa durch Bürgerbefragungen zur Aufhellung des Dunkelfelds und Messung des Sicherheitsempfindens.
Die Polizei Baden-Württemberg konzentriert sich bislang vor allem auf Fälle, die offiziell gemeldet oder direkt von ihr entdeckt werden, also das in den Kriminalstatistiken abgebildete „Hellfeld“. Das sogenannte Dunkelfeld, das folglich diejenigen Fälle umfasst, die nicht angezeigt oder bekannt werden, und zudem sehr abhängig vom jeweiligen Kriminalitätsphänomen ist, muss erst „aufgehellt“ werden. Gleiches gilt unter anderem auch für das Sicherheitsempfinden der Menschen. KriFoBW soll daher mittels wissenschaftlicher Erfassung und Auswertung des Dunkelfelds, des Anzeigeverhaltens sowie bestimmter soziologischer Faktoren und subjektiver Erfahrungswerte bzw. Einstellungen der Menschen die kriminalstrategische Ausrichtung der Polizei Baden-Württemberg unterstützen.
Das erste KriFoBW-Projekt ist eine repräsentative Bürgerbefragung, die die zuvor genannten Aspekte aufgreift. Es handelt sich hierbei um die erste landesweite Sicherheitsumfrage.
Zentrale Ergebnisse der landesweiten Sicherheitsbefragung
Wir freuen uns, zum Ende des Jahres 2025 die Ergebnisse der landesweiten Sicherheitsbefragung nun auch im PDF-Format zu veröffentlichen.
Landesweite
Sicherheitsbefragung (pdf)
Veröffentlichung der Ergebnisse zur ersten landesweiten Sicherheitsbefragung
Der Online-Bericht mit den Ergebnissen zur ersten zur ersten landesweiten Sicherheitsbefragung wurde veröffentlicht. Zentrale Inhalte wurden unter anderem in der SWR-Sendung „Zur Sache! Baden-Württemberg“ vom 16.01.2024 thematisiert.